1995 bis 1999

Februar 1995 wurde in Rumäniern die Stiftung „LOKODI IFJUSÀGI ALAPÌTVÀNY“ abgekürzt LIA („Jugendstiftung Lokod“ – Fundatia LIA) gegründet.

Partner wurde in Deutschland der am 21.05.1995 gegründete, gemeinnützige Verein LIA e.V., Projekthilfe in Rumänien.

Im Juni 1995 kamen die ersten 10 Jugendlichen – 5 Mädchen und 5 Jungen – nach Lokod. In der Folgezeit kamen weitere Jugendliche dazu, so dass in der Spitze bis zu 20 Jugendliche betreut wurden.

In Lokod wurden sechs leer stehende und vom Verfall bedrohte Bauernhäuser gekauft, renoviert und ausgebaut in denen dann die Jugendlichen gewohnt haben.

Für Jugendliche, die in der Stadt einen Arbeitsplatz gefunden hatten, wurden im Nachbardorf zwei weitere Bauernhäuser gekauft, renoviert und ausgebaut.

Diese Arbeiten wurden mit den Jugendlichen, einheimischen Mitarbeitern und freiwilligen Helfern aus Deutschland, Holland und Belgien durchgeführt.

Landwirtschaftliche Flächen, Obst- und Nutzgärten wurden gekauft und eine Landwirtschaft mit Viehhaltung zwecks Eigenversorgung aufgebaut.

Für die Jugenddorfküche mit Essraum, Verwaltungsbüro und Räume für die sozialpädagogische Betreuung der Jugendlichen wurde im Dorfzentrum ein Neubau errichtet.

Vor dem Dorf entstand ein Werkstattgebäude für die praktische Ausbildung der Jugendlichen.

Für das Dorf wurden die alte Dorfschule und das Kulturhaus wieder aufgebaut und neue Elektroleitungen mit Straßenbeleuchtung installiert.

Diverse in Deutschland gespendete  Baumaterialien, Maschinen, Werkzeuge, Möbel und Bekleidung kamen mit Hilfstransporten nach Lokod.

Bekleidung wurde an Bedürftige verschenkt, aber auch verkauft und mit dem Erlös ein Teil der Aufbaukosten finanziert.

Die restlichen Ausgaben wurden mit Spendengeldern aus Deutschland abgedeckt.

Im Mai 1999 wurde das Jugenddorf Lokod dann offiziell eingeweiht, weil die erste Phase des Aufbaues abgeschlossen war.

 

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