2000 bis 2005

Kinderheim Okland

Das Kinderheim Okland wird intensiv mit Sachspenden unterstützt und für die 75 Waisenkinder ein Zeltlager während der Sommerferien organisiert.

Im Juli 2000 wird mit der Bezirksregierung ein Vertrag geschlossen und das neue Projekt „Familienhäuser für das Kinderheim Okland“ begann.

Inhalt des Vertrages – die Jugendstiftung Lokod kauft Häuser im Bereich Okland (weil die Kinder die Spezialschule in Okland besuchen müssen), richtet sie ein und stellt sie als Familienhäuser zur Verfügung. Die Bezirksregierung trägt die Kosten für die Versorgung und Betreuung der Kinder.

In kürzester Zeit werden in Okland und den Nachbardörfern Bauernhäuser gekauft, renoviert und ausgebaut.

Am 23.12.2000 konnten die ersten sechs Kinder mit einem Pflegeelternpaar in ein Familienhaus einziehen. Weitere vier Häuser werden bis 2003 zur Verfügung gestellt, so dass insgesamt 30 Kinder das Kinderheim verlassen konnten.

Im Kinderheim wurde dann in den Sommerferien 2001 eine Zentralheizung eingebaut.

Zehn Schulabgänger aus dem Kinderheim Okland besuchen ab September 2001 eine qualifizierte Berufsschule in der Stadt und wohnen im angeschlossenen Internat. Schulgeld und Internatskosten zahlt die Jugendstiftung Lokod.

Die Jugendlichen erhalten zusätzliche pädagogische Betreuung durch einen Mitarbeiter der Stiftung und wohnen ab 2002 in einem weiteren Familienhaus, welches in der Nähe der Stadt gekauft werden konnte.

Zeitgleich wird die neue Stiftung Fundatia Wolter gegründet. Die Mitarbeiter der Fundatia Wolter sind für die Ausbildung und Betreuung der Kinderheim-Jugendlichen in der Stadt zuständig.

In der Stadt wird ein Wohnhaus gekauft. Hier wohnen Jugendliche während ihrer Berufsausbildung und im Dachgeschoß 8 ehemalige Kinderheim-Jugendliche, die in der Stadt bereits einen Arbeitsplatz haben.

Ein alter Stall in der Nähe Stadt wird gekauft und zu Sozialzentrum, Ausbildungswerkstätten und einer Wohnung für den leitenden Mitarbeiter ausgebaut.

2004 wird ein PHARE-Projekt gewonnen und in Zusammenarbeit mit den Stadtverwaltungen aus drei Städten und zwei befreundeten Stiftungen ein neues Projekt aufgebaut und zwar: Beratungsstelle in der Stadt Odorheiu-Sec. für ehemalige Kinderheimbewohner und benachteiligte Jugendliche aus sozial schwachen Familien. Den Jugendlichen werden angeboten: Berufsfindungskurse, Hilfe bei Behördengängen und Arbeitsplatzsuche, psychologische und juristische Beratung sowie Freizeitgestaltung.

Im August 2005 wird die Region von einer Hochwasserkatastrophe heimgesucht. Das Sozialzentrum in Taureni dient über Monate als Notunterkunft für Obdachlose und Helfer und wird zum Zentrum für die Verteilung der Hilfsgüter die aus Ungarn und Holland eintreffen.

Lokod

Ein weiteres Haus wird gebaut. Es steht zur Verfügung für die Freizeitgestaltung der Jugendlichen.

In dem vor dem Dorf erbauten Betriebsgebäude wird eine Tischlerei eingerichtet und in Betrieb genommen.

Das angrenzende Grundstück kann erworben werden. Hier entsteht aus Holz ein großes Unterstellgebäude für die landwirtschaftlichen Geräte.

Auf dem gleichen Grundstück wird ein Ausbildungsgebäude errichtet.

Ab 2004 befinden sich in dem Ausbildungsgebäude eine Schlosserei,  Betonabteilung zur Herstellung von Betonpfosten und Rohren, Weberei, Näherei und ein großer Seminar- bzw. Schulungsraum.

Die gesamten Bauaktivitäten in diesem Zeitraum konnten nur durchgeführt werden, weil die „Gemeinnützige Hermann-Niermann-Stiftung“ aus Deutschland sie mit einem hohen, sechsstelligen Eurobetrag gefördert hat.

 

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